Meine ersten Werke entstanden aus dem Bleistift, aus einem Denken, das der Architektur nah ist, geprägt von Proportion, Rhythmus sowie dem Spiel von Licht und Schatten. Die Arbeit mit Kohle vertiefte dieses Sehen und brachte Gewicht, Tiefe und Materialität, während mir die Acrylmalerei während meines Studiums neue Ebenen von Farbe, Bewegung und Schichtung eröffnete.
MY ARTISTIC JOURNEY


Château Lich
Charcoal / graphite on Canvas 40 x 50 cm • (2016)


Fürstliches Hofgut Kolnhausen
Graphite on Canvas 40 x 50 cm • (2008)

Als Architektin habe ich gelernt, Räume zu ordnen und Zusammenhänge zu verstehen, und zugleich erlebt, wie die Architektur in den letzten Jahrzehnten vielerorts ihre Vision verloren hat.
Dort, wo einst Säulen standen und Fassaden erzählten, wo Gestaltung Würde, Maß und Schönheit vermittelte, bestimmen heute häufig anonyme Betonbauten das Bild, reduziert auf Funktion, Effizienz und Kosten.
Verloren gegangen ist dabei nicht die Architektur selbst, sondern jene Ästhetik, die den Menschen berührt und ihn daran erinnert, dass Raum mehr sein kann als bloße Hülle.
In der Zusammenarbeit mit dem buddhistischen Meister und Künstler Amnart Klanprachar fand ich den Wagemut, diese verloren geglaubte Dimension neu zu suchen.
Inspiriert von seinem visionären Umgang mit Farbe, Achtsamkeit und künstlerischem Wissen begann ich, die architektonische Klarheit durch Offenheit zu ergänzen und bewusst Raum für Zufall, Intuition und Prozess zu lassen.
So entstehen neue Bildräume, in denen Struktur und Freiheit einander nicht widersprechen, sondern sich gegenseitig tragen.


Seit 2023 vertiefe ich meine künstlerische Praxis durch die enge Zusammenarbeit mit dem renommierten buddhistischen Meister, Künstler und ehemaligen Kunstprofessor Amnart Klanprachar, der über viele Jahre in Bangkok lehrte.
In dieser Begegnung vermittelte er mir sein spirituelles Denken in der Kunst, sowie über die Fähigkeit, das Bild in jedem Pinsel- und Spachtelzug neu zu sehen und aus dem Moment heraus spontane Werke entstehen zu lassen.
Diese Haltung bildet eine essenzielle Grundlage meiner Farbgebung und spiegelt sich unmittelbar in meiner eigenen Stilrichtung wider, insbesondere in der Arbeit mit Mokka-Absatz als sinnlich-materieller Impulsgeber.
EIN PRÄGENDER WEG


Auf die Anfrage des Meisters Anmart Klanprachar, gemeinsam auszustellen, organisierte ich 2024 zusammen mit meinem Ehemann eine internationale Charity-Vernissage im Schloss Dillich, die über 1.250 geladene Gäste aus Kunst, Diplomatie und Gesellschaft zusammenführte.


Als ehrenamtliche erste Vorsitzende von art´n mocca e.V. und in enger Kooperation mit dem Meister Amnart Klanprachar schaffen wir einen offenen Ort für bildende Kunst, kulturelle Begegnung und Chancengleichheit für Künstlerinnen und Künstler mit Handicap, der Menschen zusammenführt und Inklusion ermöglicht.



Unterstützen auch Sie die gemeinnützigen Projekte für Kunst, Kultur und Chancengleichheit des Fördervereins art´n mocca e.V..
Gemeinsam schaffen wir Räume für Begegnung, Teilhabe und künstlerische Vielfalt.


